Die Situation für Migrantinnen und Migranten an der polnisch-belarussischen Grenze hat sich keineswegs verbessert, im Gegenteil. Mittlerweile verloren bereits 17 Menschen durch die Abschottungspolitik der EU ihr Leben. Trotzdem ist das Thema aus den Leitmedien verschwunden. Es scheint, als ob das Leid vor Ort egal sei, solange der Öffentlichkeit suggeriert wird, dass Lukaschenko die Geflüchteten für seine Zwecke benutzt und jeder weitere Blick auf die Situation die Menschen und ihren Glauben an die EU nur sinnlos erschüttern könnten. Für DIE LINKE ist klar: Die Abschottungspolitik der EU muss endlich ein Ende haben. Die Verantwortlichen müssen für die Menschenrechtsverletzungen, z.B. durch Pusbacks, umgehend zur Rechenschaft gezogen werden. Für die Geflüchteten braucht es sichere Fluchtwege, um das Leid an den Außengrenzen zu beenden.

Hier geht es zu meinem Statement bei junge Welt zur aktuellen Situation: https://www.jungewelt.de/artikel/418418.festung-europa-das-große-schweigen.html